Find your Freedom

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Eigentlich war es nicht geplant, aber sind die Dinge die wir nicht planen, nicht oft die besten? Denn ich wollte meine gesamte Zeit in Neuseeland verbringen – eigentlich. Aber wie das Schicksal so spielt, bin ich jetzt in Fidschi – manche mögen es Paradies nennen. Nur etwas mehr als drei Stunden braucht man von Neuseeland zu dieser Inselgruppe im Pazifik. Schon vom Flieger aus kann ich die zahlreichen Inseln erspähen, mit ihren endlosen Stränden und glasklarem Wasser.
Am Flughafen kommt mir nicht nur die warme sonnen-getränkte Luft entgegen, sondern auch der Klang von Gitarrenmusik und erfreute Willkommens-Rufe.
Da ich nur begrenzte Zeit hier habe, steige ich schon am nächsten Tag auf die Fähre und lasse mich an zahlreichen Inseln vorbei bis zur Nacula Island bringen. Alles hier ist wie ein Postkartenmotiv, so schön, dass es schon fast kitschig wirkt. Ich bin angekommen in der Fiji-Time, die Tage verfliegen im Wechseln von Meer, Wanderungen durchs Hinterland, Lagerfeuer am Strand und herzlichen Bekanntschaften.
Meine Haut bräunt sich langsam, der Stress verfliegt, die Gedanken fliegen. Es hat wohl drei Monate Reisen gekostet, aber hier fühle ich mich so unendlich frei. Nicht nur die Freiheit mir auszusuchen welchen Weg ich als nächstes wähle, welche Dinge ich erleben möchte. Es ist die Freiheit in meinem Kopf. Es geht nicht mehr darum, was andere von mir denken oder von mir erwarten, es geht nur um mich. Auch wenn es vielleicht egoistisch klingen mag, ich fühle mich so frei zu tun und zu fühlen was ich möchte, wie noch nie zuvor. Ich bin noch nie so sehr ich gewesen wie in diesem Augenblick. Diese Erkenntnis macht mich so glücklich, dass ich jeden morgen gespannt aus dem Bett steige und mich darauf freue was der Tag mit mir macht, was ich erleben und was ich lernen werde. Ich habe das Gefühl, dass mir die ganze Welt offen steht und mich jetzt so wie ich bin einfach nichts mehr unterkriegen kann.
Das ist es was das Reisen mit mir gemacht hat, auch wenn es anfangs manchmal schwer war alleine unterwegs zu sein, es hat mich zu dieser Erkenntnis geführt. Manchmal ist es einfach gut sich für eine Zeit lang von allem zu lösen, denn so findet man wohl ein Stück mehr zu sich selbst.
Mit dem Blick auf das Meer im Abendrot und dem Rauschen des Windes in den Palmblättern schicke ich euch die größte Menge Entspannung, die ihr euch nur vorstellen könnt von einer kleinen Insel mitten im Pazifik. Ich bin gespannt wie meine Reise weitergeht, ich hoffe ihr auch.

Eure Sarah

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