Hier in Aarhus

Hier in Aarhus

Deutschland kümmert sich zur Zeit vor allem um die vielen neuen Flüchtlinge und auch hier in Dänemark empfangen die Menschen alle Ankommenden mit Essen, Trinken, Kleidung, Medikamenten etc. Viele Dänen laufen zudem auf Protestmärschen mit, die sich gegen die eigenen Politiker wenden – diese laufen nämlich lieber vor dem Problem davon und versuchen viel, um die Flüchtlinge aus dem Land draußen zu halten. Züge fahren kaum, die Flughäfen werden doppelt überwacht und auf der Autobahn wird mindestens jeder Kleinlaster herausgewunken. Harte Zeiten für alle Beteiligten.

Hier in Aarhus ist davon aber nicht viel zu spüren – die Hauptstadt København ist ein gutes Stück weg und die Dänen mögen ihre beschauliche Ruhe. Der einzige Lauf, mit dem der Bürgermeister der Stadt in letzter Zeit zu tun hatte, ist deshalb auch nicht politischer, sondern sportlicher Natur. Der KMD Ironman 70.3 Aarhus wurde nämlich kürzlich hier ausgetragen.

Bei schlechtem Wetter hat der Wettbewerb über sechs Stunden gedauert.

Bei schlechtem Wetter hat der Wettbewerb über sechs Stunden gedauert.

Für die Uni war ich auch dabei und habe als Kameramann (jeder hat hier immer eine feste Rolle) mit zwei Studienkameraden ein Portrait über einen der Teilnehmer gedreht. Allein am Renntag waren das sieben Stunden Filmen in strömendem Regen bei 15°C – brrr! Trotzdem ein spannender Tag!

Den Film und alle anderen Projekte, an denen ich bisher beteiligt war, könnt ihr nachträglich hier anschauen:

https://www.youtube.com/channel/UCObbpXHhNZ7pItEtIZcN3IQ

(unter Anderem ein Versuch, wie ich vor der Kamera die schärfste natürliche Sauce der Welt probiere, ein winziger Spielfilm und etwas Lustiges über Hotdogs in Dänemark)

Ansonsten kann ich mich hier an der Uni über nichts wirklich beschweren – die Leute sind gut, die Gespräche mit ihnen interessant und die Unternehmungen spaßig, die Lehrer sind sehr kompetent, der Stundenplan ist nicht zu stressig, … ja gut, das Wetter könnte vielleicht etwas besser sein. Aber so sonnige Tage wie heute machen das dann doch wieder wett.

Eines der Gebäude in meiner dänischen Heimat, das Skjoldhøj Kollegiet. Insgesamt wohnen hier 1200 Studenten.

Eines der Gebäude in meiner dänischen Heimat, das Skjoldhøj Kollegiet. Insgesamt wohnen hier 1200 Studenten.

Die viele Freizeit, die man doch noch hat, verbringen wir Internationals häufig zusammen. Wir kochen, reden, feiern, entspannen uns und freuen uns, wie gut wir es hier haben. Nebenher stehen natürlich Dinge wie Sport auf dem Plan; oder bei mir die Arbeit an meinem Roman Kreuzkrieg, der bald erscheint (https://de-de.facebook.com/autorlucas). Oder das Schreiben von Blogeinträgen – demnächst kommt nämlich mehr zu Dänemark und dem Leben hier. Also: Wer interessiert ist, sollte dranbleiben.

Bis dahin alles Gute und beste Grüße in die Welt!

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